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Zuhause gesund leben – Tipps für einen schadstoffarmen Wohnraum

Ob Raumsprays, unentdeckter Schimmel oder Pflegeartikel – wer langfristig gesund leben will, sollte sich Gedanken machen, ob das eigene Zuhause nicht zugleich auch Heim etlicher Schadstoffe ist. Die meisten von ihnen sind unentdeckt und werden häufig erst hinterfragt, wenn es schon zu spät ist.
Der Artikel gibt Einblicke in mögliche Schadstoff-Quellen und zeigt wie man das Zuhause schnell zu einer Oase der Reinheit und Gesundheit macht.

Die Gefahr der Reinigung

Die meisten Schadstoffe finden sich in unseren Alltagsprodukten. Über die Haut und Atemwege geraten sie in den Organismus und richten Schaden an. Neben einer Schwächung des Immunsystems und immer wieder auftretenden Krankheiten können die langfristigen Folgen bis hin zu Krebs und Demenz reichen. Der einzig richtige Weg scheint sein Zuhause konsequent von Schadstoffen zu befreien.

Einer der Hauptquellen sind die vermeidlich reinigenden Produkte.

Raumsprays enthalten Fomaldehyd, P-Dichlorbenzol und Petroleum, ein Produkt aus Erdöl. Die regelmäßige Anwendung birgt viele Gefahren. Davor warnt unteranderem das Umweltbundesamt und weist auf die krebserregenden Eigenschaften der Sprays hin. Dazu werden Lungenkrankheiten wie Asthma durch die vermeidlich luftreinigenden Produkte begünstigt. Wer sein zu Hause entgiften möchte, fängt also genau hier an. Indem man häufiger lüftet oder in einen Ventilator investiert, kann man sich auf gesunde Art und Weise ein frisches Raumklima schaffen.

Die nächste Falle liegt heimlich versteckt. Die als beruhigend und spirituell vermarkteten Duftkerzen bieten meist ein immenses Gesundheitsrisiko. So konnte erst vor Kurzem eine Studie den Zusammenhang zwischen erhöhtem Lungenkrebsrisiko bei Nichtrauchern und der häufigen Anwendung von Duftkerzen herstellen. Die wohlriechenden Lichter sollen sogar zu Herzkrankheiten führen. Möchte man sich die harmonische Atmosphäre der Kerzen nicht entgehen lassen, kann man beispielsweise in Bienenwachs-Produkte von lokalen Bauern investieren.

Ein Risiko, das jedem bekannt ist, aber dennoch viel zu sehr unterschätzt wird, sind Putzmittel. Besonders WC-, Bad- und Küchenreiniger enthalten hoch krebserregende Stoffe. Die schädlichen Partikel gelangen bereits Sekunden nach dem Sprühen in die Atemwege und setzen sich tief in der Lunge fest. Zwar sind die schädlichsten Stoffe meist in niedriger Konzentration vorhanden, jedoch konnte eine norwegische Studie den Zusammenhang zwischen häufigem Putzen und schwerwiegenden Lungenerkrankungen feststellen. Wer seine Wohnung schadstofffrei sauber halten möchte, greift auf natürliche Putzmittel zurück. Diese sind häufig ähnlich wirksam wie das schädliche Chemie-Produkt und einfach herzustellen. Für einen selbstgemachten Allzweckreiniger vermischt man einen Esslöffel Natron mit etwas geriebener Kernseife und 500 ml warmen Wasser. Ein Spritzer Zitrone sorgt nicht nur für eine frische Note, sondern setzt auch natürliches Kohlendioxid frei, was den Schmutz besser löslich macht.

Schadstoff-Falle: Pflegeartikel

Auch in puncto Körperhygiene schaden wir täglich unserem Organismus. Besonders die Parabene, die in Duschgels, Shampoos, Cremes und Lotionen vorkommen, beeinträchtigen unseren Hormonhaushalt. Durch die Imitierung von Östrogen fördern sie Brustkrebs. Bei Männern können sie die Spermienproduktion beeinflussen und sogar unfruchtbar machen. Zu den gefährlichen Stoffen zählen 4-Hydroxybenzoesäuremethylester, Propylparaben oder Isobutylparaben, die sich auf der Inhaltsangabe vieler Pflegeartikel wiederfinden.

Selbst Produkte, die damit werben auf natürlichen Stoffen zu beruhen, sind meist voll von künstlichen Schadstoffen. Abhilfe schafft Aleppo-Seife. Diese besteht lediglich aus Oliven- und Lorbeeröl, spendet der Haut Feuchtigkeit, wirkt reinigend und antifungal und ist dabei komplett schadstofffrei. Eine gesunde Alternative zu Hautcremes bieten Rindertalg oder Sheabutter.

Schadstoff Falle Pflegeartikel
Besonders die Parabene, die in Duschgels, Shampoos, Cremes und Lotionen vorkommen, beeinträchtigen unseren Hormonhaushalt – Copyright: ©Pavel #1574416398 – stock.adobe.com

Giftige Möbel

Was beim Ausmisten des Wohnraums häufig vergessen wird, ist die Einrichtung. So ist es vor allem das Bad, das voller schädlicher Partikel steckt. Ein Hauptquell ist meist der Duschvorhang. Dieser besteht häufig aus PVC und wurde mit BPA und anderen Chemikalien aufgeweicht. Durch die Ausgasung geraten die schädlichen Stoffe in die Luft und letztendlich in unsere Atemwege, wo sie den Hormonhaushalt durcheinanderbringen, und Atemwegserkrankungen auslösen. Hilfreich sind Alternativen aus Baumwolle. Natürlich kann man auch in eine unschädliche Glasabdeckung investieren.

Selbst der Ruhepol des Zuhauses schlechthin – das eigene Bett – ist häufig schadstoffbelastet.

90 % der in Europa verkauften Matratzen bestehen aus rohölbasierten Materialien und wurden mit verschiedenen schädlichen Stoffen weiterverarbeitet. Alternativen bieten Kokos-, Rosshaar- oder Naturlatexmatratzen. Wer jedoch auf die herkömmlichen Varianten zurückgreifen muss, sollte die Matratze nach dem Kauf für ein paar Tage an der frischen Luft ausziehen lassen. Ein Großteil der schädlichen Partikel diffundiert in der Luft und macht den Einsatz im Schlafzimmer unbedenklicher.

Kleidung – Gefährliches Kaufen und Waschen

Ein weiterer Pool schädlicher Stoffe ist die Kleidung. Unsere Haut nimmt Mikropartikel wie Plastik auf und das vor allem, wenn wir schwitzen. Besonders beim Sport sind Polyester-Kleidungsstücke absolut zu vermeiden. Baumwolle und Seide haben gesundheitsfreundliche Eigenschaften und kommen meist ganz ohne Schadstoffe aus. Produkte aus erstem Material finden sich häufig günstig und schaffen Mode ohne Plastik. Zudem sollte jedes Bekleidungsstück vor dem ersten Tragen gründlich gewaschen werden, um mögliche Schadstoffe der Produktion ausreichend herauszufiltern.

Hier gilt es aufzupassen. Besonders die häufig verwendeten Weichspüler sind ein wahres Chemikalien-Desaster. Sie enthalten Duft- und Konservierungsstoffe wie Limonen, Hexylzimtaldehyd oder Linalool, die Atemwegserkranken und Allergien auslösen können. Daneben schaden sie der Umwelt und bestehen oft aus Abfällen der Schlachtindustrie. Auch die herkömmlichen Waschmittel enthalten Schadstoffe, die beim Tragen der Kleidung über die Haut aufgenommen werden. Wer 40 g Natriumcarbonat, 30 g Kernseife, zwei Liter Wasser, vier Esslöffel Zitronensäure und bei Belieben ein ätherisches Öl miteinander vermischt, bastelt sich selbst ein unschädliches und wirkungsvolles Waschmittel.

Fazit

Das Zuhause ist häufig unfreiwilliges Heim verschiedener Schadstoffe. Mit etwas Ausmisten, den richtigen Heimmitteln und der Anwendung von Naturprodukten lässt sich die Gefahr jedoch deutlich zurückschrauben. Wer sein Leben früh genug von Giftstoffen befreit, schafft sich den Weg in eine gesunde und stabile Zukunft.

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