FritzBoxen sind beliebt und bieten viele nützliche Funktionen. Sie können auch in das Heimnetzwerk eingebunden werden, um smarte Geräte zu steuern. Eine solche nützliche Funktion ist der Fernzugriff. Er ermöglicht den Zugriff von unterwegs, doch ist er nicht immer sinnvoll, da er auch Gefahren birgt. Es ist daher empfehlenswert, diese Funktion zu deaktivieren.
Einfache Einrichtung der FritzBox
Als Router für das Internet lässt sich die FritzBox einfach einrichten. Beim ersten Verbinden mit dem Internet richtet sich die FritzBox weitgehend automatisch ein. Um noch mehr aus der FritzBox herauszuholen, können Nutzer weitere Einrichtungen vornehmen.
Hier sind verschiedene Anpassungen sinnvoll, insbesondere, wenn es um die Sicherheit geht.
Auch eine Kindersicherung kann eingerichtet werden. Für Gäste können Nutzer einen sicheren Zugang im Heimnetzwerk einrichten.
Fernzugriff auf die FritzBox – nicht immer sicher
Der Fernzugriff auf die FritzBox ermöglicht es den Nutzern, auch von unterwegs auf das Heimnetzwerk des Routers zuzugreifen. Anruflisten und Dokumente können von unterwegs abgerufen werden, doch sind auch Änderungen an den Einstellungen möglich, ohne in der Nähe der FritzBox sein zu müssen.
Mit dem Fernzugriff kann über die App SmartHome von unterwegs gesteuert werden. Die Geräte im heimischen Netzwerk lassen sich von unterwegs über das Smartphone steuern, wenn der Fernzugriff aktiviert ist.
Mit dem Fernzugriff können FritzBox-Besitzer auf Daten zugreifen, die sich auf mit dem Fritz-Gerät verbundenen Speichermedien befinden. Nutzer können über eine HTTPS-Adresse auf die FritzBox zugreifen, indem sie die von ihnen festgelegten Login-Daten eingeben. Das hat jedoch nicht nur Vorteile, sondern ist auch ein Risiko für die Sicherheit.
Der Fernzugriff ermöglicht auch Cyberkriminellen, sich Zugang zum Router zu verschaffen. Diese Angreifer können das Netz durchforsten und nach FritzBoxen mit Fernzugriff suchen. Ganz wichtig ist ein sicheres Passwort, das sich nur schwer von Hackern knacken lässt.
Gelingt ein Angriff auf die FritzBox, können die Kriminellen Änderungen am Router vornehmen und mitunter auf alle Daten zugreifen. Sicherheitsexperten raten daher auch dazu, die WLAN-Funktion beim Smartphone zu deaktivieren.
Der Fernzugriff auf die FritzBox sollte von Nutzern nur dann aktiviert werden, wenn er tatsächlich benötigt wird. Er sollte möglichst schnell wieder deaktiviert werden, nachdem er genutzt wurde.
Fernzugriff auf die FritzBox deaktivieren
Wer den Fernzugriff auf die FritzBox nutzen möchte, muss ihn aktivieren. Dafür ist eine Aktivierung bei MyFritz erforderlich. Nutzer legen Login-Daten fest und eröffnen ein Konto. Der Fernzugriff muss aktiviert werden, denn eine automatische Aktivierung erfolgt nicht.
Für einen Fernzugriff müssen Benutzerkonten erstellt werden, die im System im Bereich FritzBox-Benutzer zu finden sind. Dort wird die Funktion „Zugriff aus dem Internet“ aktiviert. Die Nutzer können aus der Ferne mit ihren festgelegten Login-Daten auf die FritzBox zugreifen.
Wer den Fernzugriff noch nicht aktiviert hat, muss keine Änderungen vornehmen.
Standardmäßig ist der Fernzugriff deaktiviert. Das dient dem Schutz der Nutzer vor möglichen Risiken. Auch dann, wenn der Fernzugriff aktiviert wurde, muss das noch nicht bedeuten, dass Cyberkriminelle unbegrenzten Zugriff haben.
Wurden Benutzerkonten angelegt und der Fernzugriff aktiviert, ist eine Deaktivierung des Fernzugriffs mit wenigen Schritten möglich. Über die Oberfläche des Routers wird die Adresse http://fritz.box oder http://192.168.178.1 aufgerufen.
Im nächsten Schritt wird unter „Internet“ im Bereich „MyFritz-Konto“ zu „MyFritz-Fernzugriff“ nach unten gescrollt. Der Fernzugriff ist deaktiviert, wenn dort „MyFritz-Fernzugriff einrichten“ steht.
Der Fernzugriff ist aktiviert, wenn stattdessen eine Box mit Haken zu sehen ist, bei der sich der Hinweis „Internetzugriff auf die FritzBox über HTTPS aktiviert“ befindet. Um den Fernzugriff zu deaktivieren, wird der Haken entfernt und dann auf „Übernehmen“ geklickt. Damit werden die Einstellungen gespeichert.
